1881: So fing alles an…

Bianchi History, Teil 1

Das Geschäft an der Marktgasse im Zürcher Niederdorf

Wussten Sie, dass der Gründervater von Bianchi, Giuseppe, und der Gründervater der Velomarke Bianchi, Edoardo Geschwister waren? Da ihr Vater, ein Lebensmittelhändler aus Mailand, bereits 1869 an einer Kriegsverletzung gestor­ben war, wuch­sen die beiden Söhne im Waisenhaus auf. Edoardo machte später eine Lehre als Velomechaniker, Giuseppe im Lebensmittelhandel. So fing alles an.
1881 eröff­nete Giuseppe Bianchi in Zürich sein erstes Geschäft und verkaufte an der Strehlgasse vorwie­gend Zitrusfrüchte. Acht Jahre später kaufte er das noch heute legen­däre Bianchi-Haus an der Marktgasse, welches, obwohl nicht mehr im Besitz der Firma Bianchi, aus Heimatschutzgründen noch immer den Bianchi-Schriftzug trägt.
Loins vom Skrei mit einer Chimichurri-Marinade aus Minze, Petersilie und Basilikum, dazu scharfer Gurkensalat.
1920 über­nahm mit Nino Bianchi die zweite Generation das Zepter. Er baute das Geschäft mit dem Kauf weite­rer Liegenschaften an der Marktgasse und an der Metzgergasse aus und führte es erfolg­reich und mit gros­sem sozia­len Engagement durch die Wirren des Zweiten Weltkrieges.
Den Grundstein zum heuti­gen Geschäft legte dann 1974 die dritte Generation mit Eduard Bianchi. Er war der Pionier in Sachen Frisch-Fisch-Import und entwi­ckelte das Konzept weg vom Verkauf an Privatpersonen in Richtung Gastronomie. Zehn Jahre später stieg mit Giulio und Paolo Bianchi die 4. Generation ein, die 1993 die opera­tive Führung und 1997 100% Eigentümer der G. Bianchi AG wurden. Aus unter­schied­li­chen Gründen musste die Unternehmung mit dem ganzen Betrieb von Zürich nach Zufikon, Kanton Aargau, umzie­hen. Dies verlangte von Anfang an enorme Investitionen, um allen Bestimmungen gerecht zu werden, damit sie heute 270 Mitarbeitern einen moder­nen Arbeitsplatz bieten können, die täglich die Frische-Philosophie von Bianchi zur Zufriedenheit der über 14‘000 Kunden umset­zen können.
Dass die Reise des Traditionsunternehmen auch in Zukunft weiter­geht, ist durch den Einstieg von Dario und Luca, den Söhnen von Giulio und Paolo Bianchi, anfangs dieses Jahres gewähr­leis­tet. Auf dass diese Familientradition nie enden möge…